Meine 5-Generationen-Herkunfts-Übersicht

Habe ich in ein paar anderen Blogs gesehen und fand es eine schöne Idee. Hier also meine Übersicht.

5-Generationen-Herkunft

Ich bin in Salzgitter geboren, mein Vater in Braunschweig und seine Eltern dort in der Nähe. Mütterlicherseits stammen die Vorfahren dann aus Pommern.

Meine Mutter kommt aus Emden und von dort und Umgebung kommen auch ihre Vorfahren. Erst in der 5. Generation kommt ein Vorfahre aus dem Kreis Osnabrück.

 

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Der Hörfehler des Standesbeamten – Dorothea Maria Kölpin

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Dorothea Maria Kölpin ist meine Urururgroßmutter aus Stolzenhagen, Pommern. Ich hatte ja schon über ihre Tochter Alwine Wilhelmine Rosalie Dittmer geschrieben, die Christian Jäger heiratete und mit ihm nach Abbesbüttel zog. Und aus ihrer Sterbeurkunde stammt auch der Hörfehler, denn der Geburtsname ihrer Mutter wurde mit Wölpin und nicht Kölpin angegeben. Vorfahrensucher hatte das ja schon vermutet, denn der Name Kölpin ist in Stolzenhagen weit verbreitet.

Über Family Search habe ich mir die Verfilmungen der Kirchenbücher in die nächstgelegene Forschungsstelle bestellt und hatte nach einigen Monaten Wartezeit jetzt Gelegenheit sie mir anzusehen. Ich bin auch noch nicht fertig, denn die Lage und die Öffnungszeiten lassen immer nur kurze Besuche zu.

Ich hatte aber das Glück doch schon einiges zu finden:

Dorothea Maria Kölpin wurde am 19.10.1814 geboren. Ihre Eltern sind Michael Kölpin und Maria Elisabeth Gollin. Am 22.09.1842 hat sie Gottfried Dittmer geheiratet. Dieser wurde am 16.12.1814 geboren und seine Eltern sind Gottfried Dittmer und Dorothea Ostermann. Beim ihrem Nachnamen vertraue ich meinen Entzifferungskünsten allerdings noch nicht ganz.

Ich habe 5 Kinder gefunden. Carl Friedrich Wilhelm, geboren am 02.08.1843, Erdmann Friedrich Julius, geboren am 09.11.1845, Alwine Wilhelmine Rosalie, geboren am 08.10.1847, Bertha Albertine Emilie, geboren am 18.02.1850 und Herman Eduard geboren am 12.10.1852.

Der älteste Sohn Carl Friedrich Wilhelm stirbt am 07.11.1850. Als Todesursache wird „innerer Brand“ genannt.

 

 

 

Bilder aus Moordorf – Anna Margaretha Janssen Weichers

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Meine 3xUrgroßmutter mütterlicherseits, Anna Margaretha Janssen Weichers, wurde am 26.12.1808 in Moordorf (Ostfriesland) geboren. Da Moordorf zu diesem Zeitpunkt noch gar keine eigene Kirche oder Gemeindeverwaltung hatte, wurde sie am 31.12.1808 in Victorbur getauft.

Alle vier ihrer Großeltern scheinen als Kolonisten nach Moordorf gekommen zu sein, da sie zwischen 1728 und 1744 geboren wurden, Moordorf aber erst 1767 gegründet wurde. Ihre Großväter Gerd Meyer und Peter Weichers kamen wahrscheinlich von außerhalb Ostfriesland, jedenfalls lassen die Namen das stark vermuten.

Als Anna am 29.04.1837 Jan Davids (Moritz) Gerdes aus Tjüche geheiratet hat und dann in Rechtsupweg wohnte, war das wahrscheinlich ein sozialer Aufstieg für sie.

Wenn man mehr über seine Vorfahren erfährt, möchte man sich ja auch gern ein besseres Bild über sie machen. Am liebsten wären mir ja Fotos, aber da die fehlen, ist es doch zu mindestens schön einmal die Orte zu sehen in denen sie gewohnt haben. Bis auf die Kirchen findet man aber vielleicht nicht so viel.

Dann ist natürlich ein Freilichtmuseum wie das Moormuseum mit alten Häusern ein guter Ersatz.

So kann man sich doch wenigstens ein bißchen vorstellen wie die Vorfahren gelebt haben. Ein hartes Leben.

Der Spruch Den Eersten sien Dod, den Tweeten sien Not, den Drütten sien Brod“ (Des Ersten Tod, des Zweiten Not und des Dritten Brot) war sicher sehr berechtigt.

Die Ururgroßmutter aus Halberstadt – Wilhelmine Sofie Henriette Lindhauer

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Mein Blog scheint entdeckt worden zu sein. 🙂 Vielen Dank für die Verlinkung! Mein Großvater väterlicherseits, Hans Friedrich Karl Schäfer, stammt aus Schöppenstedt. Leider konnte ich ihn nie kennen lernen und auch mein Vater kann sich nur wenig an ihn erinnern, denn er ist im 2. Weltkrieg als Soldat gefallen. Mein Vater hat zwar auch seine Großeltern väterlicherseits nie kennengelernt, sie starben schon vor der Hochzeit seiner Eltern, aber da sein Vater drei ältere lebende Brüder und zwei ältere Schwestern hatte, hat er doch einiges über seine Familie erfahren. Einer der Brüder, der unverheiratet gebliebene Karl Schäfer wohnte sogar eine Zeitlang bei ihnen. Und ein andere Bruder Friedrich Wilhelm Erich Schäfer hat ein wenig Ahnenforschung für seinen Ariernachweis betrieben. Als ich mit der Ahnenforschung anfing, war leider auch mein Großonkel Friedrich schon verstorben, aber seine Familie hatte die Unterlagen noch und hat mir netterweise Kopien gemacht. Und so habe ich Kopien und Abschriften aus den Standesamtsunterlagen und dem Kirchenbuch in Schöppenstedt, die 1933 und 1934 angefertigt worden waren. Nur für seine Großmutter mütterlicherseits Wilhelmine Sofie Henriette Lindhauer konnte er nur eine Konfirmationsbescheinigung aber keine Geburtsurkunde bekommen. Sie soll in Halberstadt geboren sein. Bei den Unterlagen ist auch die Kopie eines Briefes den meine Großonkel an die evangelische Kirche in Halberstadt geschickt hatte und der dort in den Umlauf an die verschiedenen Gemeinden gegangen war, aber keiner hatte sie finden können. Das macht mich natürlich skeptisch, ob ich heutzutage mehr herausfinden kann. Ihr Geburtsdatum und die Namen ihrer Eltern Heinrich Lindhauer und Marie Sophie Nienhagen sind bekannt. Vielleicht ist sie ja auch unter dem Geburtsnamen ihrer Mutter eingetragen worden, weil die Eltern noch nicht verheiratet waren. Ich habe übrigens einige Fälle unter meinen Vorfahren in denen die Kinder erst durch die spätere Heirat der Eltern ehelich wurden und dann den Familiennamen des Vaters bekamen. Die Kirchenbüchern von Halberstadt sollte ich also auf jeden Fall mal in Augenschein nehmen. Die weiteren Vorfahren habe ich dann übrigens im Online-OFB von Schöppenstedt gefunden. Der älteste Bruder meines Grovaters Hermann Schäfer ist übrigens 1916 im 1. Weltkrieg gefallen. Irgendwie ist das ja eine typisch deutsche Famile. Der älteste Sohn fällt im 1. Weltkrieg und der jüngste Sohn fällt im 2. Weltkrieg.

Die Ostfriesen und die Sache mit dem Familiennamen.

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Meine Mutter stammt aus Ostfriesland und da kommen auch fast alle ihre Vorfahren her, soweit wie ich sie zurück verfolgen konnte und das ging ganz gut denn ich habe meine Ururgroßmutter Bauke Abben Peters einfach mal gegoogelt und sie in einem Stammbaum gefunden, denn eine andere Familienforscherin veröffentlicht hatte. Und da sie schon viel länger als ich forscht, konnte ich so sehr viele Daten bekommen. Das waren die ersten Vorfahren, die ich bis 1667 zurückverfolgen konnte.

Abben ist übrgens nicht einer ihrer Vornamen sondern ein sogenannter Zwischenname, der ein Überbleibsel aus der Zeit vor den Familiennamen ist, was in Ostfriesland noch nicht so lange zurück liegt wie im übrigen Deutschland. Die erste offizielle Abschaffung der Vaternamen (Patronym) erfolgt mit der Besetzung durch Napoleon 1808.

Auch meine Urgroßmutter Anna Peters Gerdes hatte noch einen Zwischennamen, dieser wurde allerdings nicht mehr vom Vornamen des Vaters gebildet wie noch bei Bauke, deren Vater Abbe Meints Peters hieß, sondern sie erhielt den selben Zwischennamen wie ihr Vater. Meine Großmutter hatte keinen Zwischennamen mehr, obwohl sie auch heute noch in Ostfriesland erlaubt sind. Allerdings werden sie in offiziellen Dokumenten als Vornamen eingetragen, da Personalausweise und Reisepässe keinen anderen Platz dafür haben.

Die Familienforscher in Ostfriesland haben auch schon sehr viele Ortsfamilienbücher herausgebracht. Sich alle relevanten zu kaufen ist natürlich etwas teuer, aber die Universitätsbibliothek Düsseldorf hat fast alle in ihrem Präsenzbestand, so dass ich mit meinem Laptop nach Düsseldorf gefahren bin, um die gesuchten Daten in mein Genealogie-Programm einzutragen.

Neues aus Pommern – Christian Jäger und die Zichorienfabrik

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Dank der Hilfe von Vorfahrensucher konnte ich nun endlich herausfinden, das mein Ururgroßvater Christian Jäger als Aufseher in der Zichorienfabrik in Frauendorf gearbeitet hat, als seine Tochter Albertine 1872 geboren wurde. Die Fabrik wurde erst 1869 erbaut.

Da wir eine Familie von Teetrinkern sind (das ostfriesische Erbe) hatte ich noch nie von solchen Fabriken gehört.

Zichorienfabriken waren in der Umgebung von Braunschweig sehr verbreitet. Vielleicht hat er schon dort in einer solchen Fabrik gearbeitet und daher die nötige Erfahrung um als Aufseher angestellt zu werden. Ich denke, dass ist jedenfalls eine sinnvolle Erklärung warum er nach Frauendorf gegangen ist.

Die große Frage bleibt, warum die Familie dann nach Abbesbüttel gezogen ist. Als Albertine 1896 Ernst August Christian Lüer geheiratet hat, war das jedenfalls in Abbesbüttel. Auf dem Heiratsdokument und Christian Jägers Sterbeurkunde wird als Beruf Abbauer angegeben.

Die Vorfahren von Christian Jäger habe ich übrigens über das Online Ortsfamilienbuch des NFL gefunden. Er zwar dort nicht verzeichnet aber seine Eltern und die Linie seiner Mutter Dorothea Sophia Friederika Buhmann ist bis 1530 erforscht.

Ich habe ja bei meinen Forschungen sowieso sehr viel Glück gehabt und sehr viel im Internet gefunden. Das macht meine Forschungen natürlich auch ein bisschen unsicher, denn jeder kann sich ja mal geirrt haben, aber da die zuständigen Archive alle so weit weg sind, ist es fast die einzige Möglichkeit überhaupt an Daten zu kommen.

Und ich bin zwar auch Mitglied im NFL und in der Upstalsboom-Gesellschaft aber um die Bibliothek oder Vereins-Veranstaltungen zu besuchen, ist es zu weit weg. Das finde ich ein bisschen schade.

Meine Verbindung nach Pommern – Albertine Jäger

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Die größte Überraschung bei meinen Nachforschungen war die Entdeckung der Verbindung nach Pommern. Meine Mutter kommt aus Ostfriesland und mein Vater aus Schöppenstedt und in diesen Gegenden habe ich eigentlich auch alle weiteren Vorfahren vermutet.

Aber Albertine Antonie Auguste Jäger, die Mutter meiner Oma väterlicherseits, ist am 11.03.1872 in Frauendorf, Pommern geboren. Natürlich war meine erste Vermutung, dass auch ihre Eltern von dort stammen, aber nur ihre Mutter Alwine Albertine Rosalie Dittmer stammt aus Kratzwieck, Pommern.

Ihr Vater Christoph Heinrich Christian Jäger ist in Harxbüttel geboren, nach Pommern gezogen, hat dort seine Frau kennengelernt und ist später mit der Familie nach Abbesbüttel gezogen. Albertine hat noch einen Bruder namens Emil Jäger, von dem mir aber alle Daten fehlen. Christoph Jäger war Aufseher in einer Frabrik als Albertine geboren wurde. Ob es ihn wegen der Arbeit nach Pommern gezogen hat?

Leider fehlen mir für diesen Zweig noch sehr viele Daten. Die Kirchenbücher sind wohl aber alle im Zentralarchiv in Berlin und ich hoffe, über Archion mehr herausfinden zu können.

Wie alles anfing

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Eins meiner Hobbies ist Ahnenforschung. Ich habe mich schon als Schülerin sehr für Geschichte interessiert und meinen ersten Stammbaum zusammengestellt. Das war es dann aber auch für eine Weile.

Vor ein paar Jahren habe ich dann angefangen die britische Serie „Who Do You Think You  Are?“ zu gucken und das hat mich dann inspiriert wieder damit anzufangen. Und diesmal ernsthaft.

In der Zwischenzeit sind ja auch durch das Internet ganz andere Möglichkeiten entstanden.

Hier möchte ich nun meine Fortschritte dokumentieren. Wäre natürlich schöner ich hätte eher damit angefangen, so muss ich erst mal einiges nachholen.

Los ging es in 2011.  Zuerst habe ich natürlich meine Eltern gefragt. Meine Mutter hat das Stammbuch der Familie von ihren Eltern. Damit hatte ich schon mal einen guten Anfang und die Daten meiner Großeltern und die Namen meiner Urgroßeltern. Meine Mutter kann sich an Ihre mütterlichen Großeltern gut erinnern und wusste auch wann sie gestorben sind. Und sie hat die Familienbibel Ihrer Großeltern gefunden, in der weitere Daten stehen. Einiges war zwar mit Fragezeichen versehen aber trotzdem war es ein guter Start.

Meine Muter kommt aus Emden und ihre Eltern auch, also konnte ich ans Stadtarchiv Emden schreiben und habe dort die Sterbeurkunden ihrer Großeltern angefordert. Dort hat man mir sehr schnell geantwortet und so hatte ich weitere Daten.

Und dann hatte ich sehr viel Glück und fand den Namen meiner Ururgroßmutter online im Stammbaum von jemanden anderen bei geneanet. Und hatte damit natürlich jede Menge weiterer Daten und Ahnen.